Freiwillige wie Robert Förster machen Events wie die German Open erst möglich
Volunteering als Aktivurlaub
Ein Event wie die German Open ohne Volunteers? Undenkbar. Robert Foerster war in Magdeburg einer von 140 freiwilligen Helfer. Sein Einsatz ist für ihn auch ein Ausgleich zum Bürojob.
Tino Rasch 15.11.2017

Robert Foerster ist aus München angereist. Wie bei mehr als zehn internationalen Großveranstaltungen seit dem Jahr 2000. Denn dort hat er sich infiziert – mit dem Volunteer-Gen. Und seit damals ist er aus dem Team der freiwilligen Helfer nicht mehr wegzudenken. Mehr als 140 sind es in Magdeburg. Ohne sie wäre so ein Sportevent wie die German Open nicht vorstellbar. 

Ausgleich zum Bürojob
Robert ist fester Bestandteil des Teams an der Tageskasse. Hier fühlt er sich pudelwohl. Denn dort muss er akribisch arbeiten und hat dennoch jede Menge Kontakt mit den Menschen. Und diese beiden Eigenschaften zeichnen ihn aus. Als Lohn- und Gehaltsbuchhalter bei einem Münchner Reiseunternehmen rechnet er täglich mit Zahlen. Als Spieler und Jugendleiter bei seinem Verein, dem TSV Milbertshofen, sucht er den Ausgleich zum Bürojob. Und hier ist er als gute Seele sehr bekannt und beliebt. In seiner Freizeit widmet sich Robert dem Tischtennis voll und ganz. Ob als stellvertretender Bezirksjugendwart Oberbayern, als Beisitzer im Vorstand Jugend des Bayerischen Tischtennisverbandes oder Mitglied der Arbeitsgruppe „Jugend trainiert für Olympia“ des DTTB – Robert organisiert und sorgt für reibungslose Abläufe.  

Die Bekanntheit zeichnet ihn mittlerweile auch im Rahmen seiner Aufgaben bei den Großveranstaltungen aus. Er wird erkannt – von den Volunteers sowieso, aber auch von den Zuschauern. Dabei ist egal, ob Robert die Tageskasse in Magdeburg, Bremen oder Düsseldorf besetzt. Sein Gesicht ist mittlerweile unverwechselbar mit dem Ticketing verbunden. 

Tischtennis hautnah erleben
Für solche Veranstaltungen wie die German Open nimmt er Urlaub. Das ist für ihn eine Selbstverständlichkeit, denn Volunteer zu sein, bedeutet für ihn Aktivurlaub. Einfach irgendwo herumzuliegen, kommt für Robert nicht in Frage. Er schätzt das familiäre Miteinander der Freiwilligen, die sich gegenseitig in allen Belangen unterstützen. Inzwischen sind viele schon lange dabei, wie er feststellt. Und dennoch freut sich Robert auch über alle neuen Helfer. Er empfiehlt es jedem, denn „wann sieht man die internationalen Spitzenspieler so hautnah?! Trotz der Arbeit bleibt ja auch genügend Zeit zum Zuschauen.“ 

Vieles verläuft an diesem Samstag wie immer. Doch etwas ist anders. Nachdem er seine Nachmittagsschicht aufnimmt, erreicht ihn die Nachricht: die Veranstaltung ist ausverkauft. „Das ist sicher nicht alltäglich, aber doch schön für die Gesamtveranstaltung.“ Die Frage, ob er sich dann jetzt am Nachmittag zurücklehnen wird, beantwortet Robert schmunzelnd: „Das kommt gar nicht in Frage. Wir verkaufen schließlich noch Tickets für den Finaltag.“ Und da ist sie wieder, die Akribie, die ihn auch bei den German Open im März 2018 in Bremen auszeichnen wird. Urlaub dafür hat er zumindest schon beantragt.

Jetzt schon für die German Open in Bremen bewerben!
Vom 20. bis 25. März ist die ITTF World Tour schon wieder in Deutschland zu Gast. Und zwar in der ÖVB-Arena in Bremen. Sie wollen als Volunteers dabei sein? Dann bewerben Sie sich hier: http://www.germanopen2018.de/ 

 

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