LED-Banden bieten auch kurzfristig die Möglichkeit für Werbung
Farbdesign World Tour: Das dunkelblaue Wunder
Der erste Eindruck beim Blick auf die Spielfläche der GETEC-Arena hat nicht getäuscht: Die mit mathematischer Präzision ausgerichteten Umrandungen präsentieren sich hier in der Tat in einem ungewöhnlichen Farbton. „Darkblue“ hat die ITTF diesem Ausstattungsbereich für die so genannte Platinum-Turnierserie verordnet. Ausgenommen sind die LED-Banden, die ganz kurzfristig noch gebucht werden können.
Will Baur 11.11.2017

Der erste Eindruck beim Blick auf die Spielfläche der GETEC-Arena hat nicht getäuscht: Die mit mathematischer Präzision ausgerichteten Umrandungen präsentieren sich hier in der Tat in einem ungewöhnlichen Farbton. „Darkblue“ hat die ITTF diesem Ausstattungsbereich für die so genannte Platinum-Turnierserie verordnet. Ein dunkles und repräsentatives, fast in Richtung Violett changierendes Blau also, das jetzt das Erscheinungsbild der globalen Top-Turniere prägt.

Davon ausgenommen sind allerdings ab Freitag die LED-Banden an den Stirnseiten im TV-Court der zunächst vier Boxen für die entscheidenden Runden der „German open“. Allesamt mithin im Erfassungsbereich der TV-Kameras, die dann jeden Ballwechsel weltweit übertragen werden. Für interessierte Fernsehsender ebenso wie für das Live-Streaming im Internet, das sich wachsender Beliebtheit erfreut. Gleiches gilt natürlich für den Einzeltisch am Finaltag.

Wobei die inzwischen nicht mehr ganz neuen LED-Banden neben aktuellen Informationen zum laufenden Match auch bislang ungekannte Vorteile für die Vermarkung bieten. „Unter anderem sehr kurzfristige Buchungen von Werbe-Einblendungen“, weiß Gerd Reith, seit 13 Jahren Marketing-Manager bei der Tischtennis-Marketing-Gesellschaft (TMG). Bis wenige Stunden vor dem Einsatz der Bande können demnach individuelle Botschaften bestellt werden.

Zum Vergleich: Aufträge für die herkömmlichen in China gefertigten Banden erfordern Reith zufolge einen Vorlauf von drei Monaten. Wohl hat der erfahrene TMG-Mann für Sonderfälle stets einige Blanko-Exemplare auf Lager. „Aber selbst eine kurzfristig nötige Beschriftung ist aufwendiger und dauert ein paar Tage“, sagt der 50-Jährige.

Unabhängig davon sei die Veranstaltung diesmal etwas schwieriger zu vermarkten gewesen. Was nicht nur an den schwierigen Rahmenbedingungen gelegen habe, dem harten Wettbewerb mit anderen Sportarten und deren Events.

„Dazu beigetragen hat auch die Tatsache, dass wir wegen unserer WM in Düsseldorf erst Mitte des Jahres mit den Vorbereitungen hier beginnen konnten“, erläutert Gerd Reith. Gleichwohl sei es gelungen, einen Großteil der nationalen und regionalen Sponsorenpakete zu verkaufen, wobei einige besonders interessante Bereiche ohnehin von der ITTF selbst vermarktet würden.

Auch mit tatkräftiger Unterstützung durch den gastgebenden Landesverband Sachsen-Anhalt konnten nach Worten Reiths namhafte Unternehmen gewonnen werden, beispielsweise die Lotto-Gesellschaft des Landes als Sponsor, sowie eine Reihe von Firmen für ein Teilsponsoring oder als Partner für eine Vielzahl von Sachleistungen. Auch dies kein unwichtiger Aspekt. Denn nicht nur Gerd Reith weiß: „Vermiedene Ausgaben zählen im Endergebnis so viel wie Einnahmen.“

Willi Baur

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